Was einst nahezu vollständig von Pokémon dominiert wurde, ist inzwischen ein wachsendes Subgenre mit echten Alternativen. Spätestens seit Palworld wissen viele Spieler: Creature-Catching muss nicht immer kindlich oder konventionell sein. Mit Aniimo betritt nun ein weiterer Herausforderer die Bühne – und das mit einem erfrischend eigenen Ansatz.
Das Spiel wird vom Studio Pawprint entwickelt, das Aniimo selbstbewusst als “Creature Catching Open World A RPG” beschreibt. Statt fester Pfade sollen Spieler eine dynamische Welt erleben, die aktiv auf ihre Handlungen reagiert. Die namensgebenden Aniimos können nicht nur gesammelt und trainiert, sondern scheinbar auch direkt gesteuert oder sogar als Spielfigur eingenommen werden.
Im kürzlich veröffentlichten Trailer gibt es bereits zahlreiche Einblicke in das Spielgeschehen. Die Protagonistin bewegt sich mit einem Hoverboard durch weitläufige Umgebungen, trifft dabei auf eine Vielzahl kreativer Wesen – von Seesternen über leuchtende Schmetterlinge bis hin zu feuerspeienden Drachen und fliegenden Hamstern.
Einige Szenen deuten darauf hin, dass Spieler nicht nur mit ihren Aniimos kämpfen, sondern diese möglicherweise auch selbst verkörpern können. Wie genau das System funktioniert, bleibt allerdings noch offen.
Aniimo soll laut offiziellen Angaben 2026 erscheinen – und das kostenlos. Geplant ist ein Free-to-Play-Modell für Xbox, PC und Mobilgeräte. Ob und wann eine Veröffentlichung für PlayStation folgt, ist bisher nicht bekannt.
Wie genau sich der Free-to-Play-Ansatz gestalten wird, ist noch nicht final kommuniziert worden. In der Community wird deshalb bereits über mögliche Monetarisierungsstrategien spekuliert. Lootboxen? Kosmetische Inhalte? Pay-to-Win? Klare Aussagen seitens der Entwickler stehen noch aus.


