Mit Borderlands 4 will Gearbox Software in allen Bereichen eine Schippe drauflegen – insbesondere beim Endgame. In einem Interview mit Game Informer sprach Creative Director Graeme Timmins ausführlich über die Pläne rund um das Endgame und erklärte, wie wichtig dieser Aspekt für das Entwicklerteam ist.
Timmins, der bereits beim Vorgänger Borderlands 3 für die Gestaltung des Endgames zuständig war, betont, dass das Feedback der Community maßgeblich in die Entwicklung von Borderlands 4 eingeflossen ist. Schon früh im Entwicklungsprozess sei das Endgame ein zentrales Thema gewesen: „Wir haben bewusste Entscheidungen bei unserem Action-Skill-Baum getroffen – im Hinblick auf das, was später im Endgame kommen wird“, so Timmins.
Ein zentrales Problem bei Borderlands 3 sei die Anzahl der verfügbaren Skillpunkte gewesen. Mit 72 Punkten zum Schluss sei der Spielraum für wirklich unterschiedliche Builds zunehmend geschrumpft. „Wenn jeder alles freischalten kann, wird’s langweilig – alle Builds gleichen sich“, erklärt Timmins. Genau hier will Gearbox bei Borderlands 4 ansetzen: Weniger Chaos, mehr Vielfalt, besseres Balancing von Anfang an.
Das Team greift dabei auf Erfahrungen aus Tiny Tina’s Wonderlands und früheren Borderlands-Titeln zurück. Ziel ist es, das bisher beste Endgame der Serie zu entwickeln – mit langfristigem Wiederspielwert und motivierenden Endgame-Mechaniken. Noch gibt es keine konkreten Details, aber laut Timmins sollen diese bald folgen.
Die Vorfreude bei Fans ist ohnehin schon groß – nicht zuletzt, weil Gearbox den Release überraschend vorgezogen hat. Statt am 23. September erscheint Borderlands 4 nun bereits am 12. September. Damit sind es nur noch wenige Wochen bis zum Start des nächsten großen Loot-Shooter-Abenteuers.


