Um in R.E.P.O. zu überleben, ist es hilfreich, alle Monster zu kennen. Zwar sehen sämtliche Kreaturen furchteinflößend aus, doch einige sind gefährlicher als andere, während manche eher harmlos wirken. Um dir eine bessere Übersicht zu geben, haben wir eine Liste aller R.E.P.O. Monster zusammengestellt, sortiert nach Gefährlichkeit mit den gefährlichsten am Ende. Da diese Einschätzung subjektiv ist, solltest du neuen Monstern stets mit Vorsicht begegnen. Finde heraus, wie du sie erkennst, ihnen ausweichst und falls möglich besiegst.
Der Verborgene
Der Verborgene ist eines der gefährlichsten Monster in R.E.P.O., nicht weil er selbst tödlich wäre, sondern weil er Spieler völlig aus dem Konzept bringen kann. Dieses Wesen ist nahezu unsichtbar und nur durch sein schweres Atmen oder schwache Fußabdrücke zu erkennen. Wer ihm zu nahe kommt, wird ohne Vorwarnung gepackt, durch die Luft geschleudert und an einem zufälligen Ort abgesetzt. Dabei gehen alle getragenen Gegenstände verloren, und der Betroffene bleibt für einige Sekunden benommen zurück. Während der Verborgene selbst keinen direkten Schaden verursacht, kann er sein Opfer genau dort absetzen, wo andere, gefährlichere R.E.P.O. Monster lauern, was die Situation schnell eskalieren lässt.
Um dem Verborgenen auszuweichen, ist es wichtig, sich nicht nur auf das Sehen zu verlassen. Sein schweres Atmen ist das beste Indiz für seine Anwesenheit. Wer dieses Geräusch hört, sollte sofort vorsichtiger werden und unnötige Bewegungen vermeiden. Auch die Umgebung kann Hinweise liefern. Manchmal hinterlässt das Monster schwache Fußspuren, die verraten, dass es sich in der Nähe befindet. Besonders in engen Gängen oder dunklen Bereichen ist die Gefahr groß, unbemerkt in seine Reichweite zu geraten.
Wenn der Verborgene einen Spieler packt, bleibt kaum Zeit zur Reaktion. Das laute Schreien signalisiert allen in der Umgebung, dass jemand erwischt wurde. Die Orientierung zu bewahren, während man durch die Luft geschleudert wird, ist schwierig, aber entscheidend. Sobald der Betroffene landet, sollte er sich so schnell wie möglich einen Überblick verschaffen, bevor er von anderen Monstern überrascht wird. Das Aufsammeln der verlorenen Gegenstände hat dabei höchste Priorität, da jede Sekunde zählt.
Ihn zu bekämpfen ist eine Herausforderung. Da er fast unsichtbar ist, hilft es kaum, blindlings das Feuer zu eröffnen. Falls er doch sichtbar wird, sind Schnellfeuerwaffen oder Flächenangriffe eine der wenigen Chancen, ihn zu treffen. In einer Gruppe kann es helfen, wenn mehrere Spieler ihre Waffen auf die vermutete Position richten, doch in den meisten Fällen ist es sicherer, ihm einfach aus dem Weg zu gehen. Wer aufmerksam bleibt und seine Geräusche im Blick – oder besser gesagt im Ohr – behält, hat die besten Chancen, dem Verborgenen zu entkommen.
Der Spewer
Der Spewer ist ein R.E.P.O. Monster, das keinen direkten Schaden verursacht, aber dennoch sehr lästig sein kann. Er sieht aus wie eine kleine, schwebende Kaulquappe und sucht aktiv nach Spielern, um sich an ihnen festzusetzen. Sobald er sein Ziel erreicht hat, beginnt er, giftige grüne Flüssigkeit aus dem Kopf des betroffenen Spielers zu erbrechen.
Das Gift des Spewers kann sowohl Spieler als auch Gegner, Schrott und zerbrechliche Objekte beschädigen. Dadurch kann er unbeabsichtigt wertvolle Beute zerstören oder Teammitglieder vergiften. Allerdings kann das Gift auch gegen andere R.E.P.O. Monster eingesetzt werden, auch wenn es eine eher unzuverlässige Waffe ist. Ein Clown kann beispielsweise durch drei Spewer-Erbrochene getötet werden.
Der Spewer bleibt zwischen 10 Sekunden und einer ganzen Minute an seinem Opfer haften. Während dieser Zeit vertieft sich die Stimme des betroffenen Spielers und es kann vorkommen, dass dieser selbst erbricht. Der Spewer kann nicht direkt bekämpft werden, aber es gibt einige Strategien, um ihn zu vermeiden oder loszuwerden.
Wenn du einen Spewer siehst, solltest du entweder weglaufen oder versuchen, ihn zu greifen, bevor er dich erreicht. Wird er gegriffen, solange er noch nicht an einem Spieler haftet, gerät er in Panik und flieht. Falls er jedoch in die Enge getrieben wird, reagiert er mit einem defensiven Giftangriff, der 10 Schaden pro Sekunde verursacht. Sollte er sich bereits an dir festgesetzt haben, kannst du das Erbrechen unterbrechen, indem du dich hinwirfst oder dich so positionierst, dass keine Teammitglieder oder wichtige Objekte in der Schusslinie sind.
Das Tier
Das Tier ist ein harmloser, spinnenartiger Krabbler, der kaum eine Bedrohung darstellt. Es verursacht lediglich 2 HP Schaden pro Treffer und kann mit jeder beliebigen Waffe leicht getötet werden.
Seine Bewegungen sind schnell, unberechenbar und wirken chaotisch, doch sein Angriff ist extrem langsam und schwach. Trotz seines unkontrollierten Verhaltens kann das Tier sogar nützlich sein: Es trampelt auf Gnome, wenn es über sie hinweggeht, wodurch es indirekt helfen kann.
Falls du versuchst, es aufzuheben, wird es schneller und versucht zu entkommen. Wird es jedoch gleichzeitig von zwei oder mehr Spielern gegriffen, friert es für einige Sekunden ein, bevor es sich unkontrolliert dreht.
Da das Tier eher wegläuft als kämpft, lässt es sich ohne Mühe erledigen. Es stellt keine wirkliche Gefahr dar, sondern ist lediglich eine unvorhersehbare und oft nervige Erscheinung im Spiel.
Die Gnome
Gnome sind eine weitverbreitete Bedrohung in R.E.P.O. und treten immer in Gruppen von vier auf. Obwohl sie nicht zu den gefährlichsten Gegnern gehören, können sie durch ihre Hartnäckigkeit und das Überraschungsmoment schnell lästig werden. Sie folgen Spielern auf der Karte und greifen koordiniert an, was dazu führt, dass sie oft in brenzligen Situationen für Ablenkung sorgen.
Ein besonders ärgerliches Verhalten der Gnome ist ihre Vorliebe, Schrott zu zerstören. Spieler, die auf der Suche nach wertvoller Beute sind, sollten sie daher nicht ignorieren. Trotz ihres niedrigen Schadens können sie den Spielfluss erheblich stören, wenn sie unbeachtet bleiben.
Zum Glück sind sie extrem schwach und können leicht eliminiert werden. Die beste Methode, um mit ihnen fertig zu werden, ist, sie aufzuheben und auf den Boden zu schleudern. Dadurch werden sie sofort ausgeschaltet. Eine noch effektivere Strategie besteht darin, sie als Waffe gegen andere Gegner zu nutzen. Indem man sie auf stärkere Feinde wirft, lässt sich zusätzlicher Schaden verursachen und die Gnome werden so noch nützlicher – zumindest im Tod.
Das Schattenkind
Das Schattenkind ist ein schlankes, teleportierendes Monster, das mit dem Lachen eines Kindes erscheint und verschwindet. Es verursacht sofortige Dunkelheit auf dem Bildschirm, wenn man es anschaut, und greift nach 2-3 Sekunden an. Der Angriff wird von einem Jumpscare begleitet, verursacht 30 Schaden und schleudert das Opfer quer durch den Raum, was potenziell zusätzlichen Fallschaden oder Kollisionen mit gefährlichen Objekten nach sich ziehen kann.
Da das Schattenkind sich teleportieren kann, taucht es oft plötzlich auf. Sein Erscheinen wird durch ein charakteristisches, kindliches Lachen angekündigt. Der sicherste Weg, ihm zu entgehen, ist, den Blickkontakt zu vermeiden und einfach abzuwarten, da es sich nach etwa 10 Sekunden von selbst wieder verzieht. Sollte es sich jedoch an einer ungünstigen Stelle befinden oder den Fluchtweg blockieren, kann es auch mit Nahkampfwaffen eliminiert werden. Es besitzt extrem wenig Lebenspunkte und stirbt durch fast jeden Treffer sofort.
Das Besiegen des Schattenkindes ist nicht zwingend notwendig, da es keine wertvolle Beute hinterlässt und in den meisten Fällen einfach umgangen werden kann. Die größte Gefahr besteht darin, durch den Wurfmechanismus in eine tödliche Umgebung geschleudert zu werden. Daher ist Vorsicht geboten, wenn es in der Nähe gefährlicher Abgründe oder explosiver Objekte auftaucht.
Der Apex Predator
Der Apex Predator mag das niedlichste Monster in REPO sein, aber es ist auch das nervigste. Dieser kleine Erpel wählt den ersten Spieler, den er sieht, als seine “Mutter” und folgt ihm ununterbrochen, während er ständig vor ihm hin und her springt. Versucht man, etwas aufzuheben, springt er aufgeregt herum, bettelnd, aufgenommen zu werden. Sollte man nachgeben, verwandelt sich der harmlose Erpel in den Apex Predator und greift für zehn Sekunden aggressiv an.
Sobald der Apex Predator seine Jagd beginnt, ist er extrem schnell, kann fliegen und beißt mit einer Schadensrate von zehn Schaden dreimal pro Sekunde. Er kann den Spieler sogar unter Tische oder andere Objekte hindurch verfolgen. Eine Möglichkeit, ihm zu entkommen, ist, ihn um feste Hindernisse wie einen Tisch zu kreisen, sodass er seine Bewegungen ständig anpassen muss.
Der sicherste Weg, den Apex Predator loszuwerden, ist, sich in einem Schrank zu verstecken und die Tür rechtzeitig zu schließen. Dadurch verliert er das Interesse, solange er nicht berührt wird. Alternativ kann man sich mit der “Tumble”-Taste (Q) auf den Boden fallen lassen und eine Zeit lang unbeweglich bleiben, bis das Monster das Interesse verliert und weitergeht.
Sollte man versuchen, den Apex Predator zu töten, wird das schwierig, da jede Attacke ihn nur aggressiver macht. Es gibt jedoch eine sichere Methode, um ihn zu beseitigen: Man lockt ihn in eine Extraktionszone und lässt den Piston ihn zerquetschen. Dies bringt eine Belohnung von 2.000 bis 3.000 Dollar.
Die beste Strategie ist es jedoch, den Erpel zu ignorieren und ihn niemals aufzuheben – egal, wie süß er aussieht.
Der Krabbelkobold (Baby)
Der Krabbelkobold ist ein kleines, aber äußerst gefährliches Monster, das durch seine Geschwindigkeit und seine Fähigkeit, Gegenstände zu werfen, für große Probleme sorgen kann. Sobald er einen Spieler entdeckt, greift er mit herumliegenden Objekten an, die erheblichen Schaden verursachen können.
Sein Verhalten hängt davon ab, ob er gerade einen Gegenstand hält. Falls ja, schleudert er diesen gezielt auf den Spieler. Ist er jedoch leerhändig, zieht er sich stattdessen zurück. Besonders gefährlich ist seine Fähigkeit, zwei Spielerobjekte gleichzeitig zu werfen, wodurch sowohl der Spieler als auch wertvolle Gegenstände zerstört werden können.
Ein Krabbelkobold kann nicht ohne Waffen getötet werden, es sei denn, der Spieler hat seine Stärke auf das Maximum aufgerüstet. Hat man eine Waffe, reichen ein paar Treffer aus, um ihn auszuschalten. Alternativ kann er auch durch Werfen gegen den Boden oder Wände besiegt werden. Da er jedoch schwerer als Gnome ist, benötigt man entweder die Hilfe von zwei bis drei Spielern oder eine Stärkeverbesserung auf Stufe 4, um ihn hochzuheben.
Besonders lästig ist seine Angewohnheit, wertvolle Beute zu zerstören, was ihn zu einer echten Bedrohung macht, wenn man unvorbereitet ist. Ohne geeignete Mittel zur Verteidigung oder Teamunterstützung sollte man sich gut überlegen, wie man mit diesen kleinen Dieben umgeht.
Der Bowtie
Der Bowtie ist ein großes, pummeliges Monster, das gemächlich durch die Umgebung streift, bis es einen Spieler entdeckt. Sobald es das tut, beginnt es zu schreien und stößt dabei alle in Reichweite zurück. Dieser Schrei verursacht keinen direkten Schaden, kann aber dazu führen, dass Spieler gegen Wände, Hindernisse oder andere Monster geschleudert werden, was gefährlich sein kann. Während des Schreis sind Sprinten und Springen nicht möglich, was das Entkommen erschwert.
Obwohl der Bowtie normalerweise nicht aggressiv ist, kann er gelegentlich in einen Wutmodus verfallen. In diesem Zustand bewegt er sich mit hoher Geschwindigkeit und verursacht Schaden bei allem, was ihm in den Weg kommt. Glücklicherweise bleibt er während des Schreis an Ort und Stelle, was ihn zu einem leichten Ziel macht.
Der Bowtie hat sehr wenig Lebenspunkte und kann mit fast jeder Waffe schnell erledigt werden. Betäubungswaffen und Schusswaffen sind effektiv, aber auch Nahkampfwaffen reichen aus, da er nach ein bis zwei Treffern bereits besiegt ist. Falls er im Weg steht, lohnt es sich oft, einfach abzuwarten, bis er sich von selbst wieder entfernt.
Das Auge
Das Auge ist ein stationäres Monster, das sich ausschließlich an Decken befindet. Sobald ein Spieler einen Raum betritt, in dem es sich aufhält, zieht es den Blick des Spielers auf sich und beginnt nach etwa drei Sekunden kontinuierlich Schaden zu verursachen. Dieser beträgt 10 Schadenspunkte pro Sekunde, solange der Blickkontakt aufrechterhalten wird.
Das Auge bleibt zunächst geschlossen, bis ein Spieler in sein Sichtfeld gelangt. Ab diesem Moment verändert sich das Sichtfeld des Spielers (FOV-Zoom) und die Stimme wird unnatürlich hoch. Die einzige Möglichkeit, dem Angriff zu entgehen, besteht darin, den Blickkontakt schnell zu brechen. Sobald das gelingt, verschwindet das Auge nach wenigen Sekunden wieder.
Die beste Strategie gegen das Auge ist Vorsicht beim Betreten neuer Räume. Ein schneller Rückzug oder das Ausweichen hinter eine Tür oder unter ein Möbelstück kann helfen, die Wirkung zu unterbrechen. Besonders in Team-Situationen ist es hilfreich, wenn ein Mitspieler assistiert, da das Auge immer nur ein Ziel gleichzeitig fokussiert. Ein Teampartner kann durch Zuruf navigieren oder eine Tür schließen, um die Wirkung des Monsters zu unterbinden.
Der Banger
Der Banger ist ein explosiver Gegner, der in Gruppen von drei erscheint. Diese kleinen, mit Dynamit beladenen Totenschädel bewegen sich ziellos umher, wobei sie sich oft von ihrer Gruppe trennen. Sobald sie einen Spieler sehen oder Schaden nehmen, entzünden sie ihre Zündschnur und sprinten auf das nächste Ziel zu.
Sobald der Banger gezündet wurde, gibt es kein Zurück mehr: Die Explosion erfolgt nach kurzer Zeit und kann in direkter Nähe sofort töten sowie auf Distanz erheblichen Schaden verursachen. Besonders gefährlich ist die hohe Geschwindigkeit, mit der sie auf den Spieler zulaufen. Ein Entkommen ist oft schwierig, daher ist es ratsam, schnell zu handeln.
Eine effektive Methode zur Bekämpfung besteht darin, den Banger aufzuheben und ihn sofort weit wegzuwerfen. Dies kann nicht nur dich selbst retten, sondern auch andere R.E.P.O. Monster mit der Explosion schädigen. Alternativ kannst du dich opfern, um deine Teammitglieder zu retten, indem du den Banger von ihnen weglockst.
Banger können als Waffe gegen andere Feinde genutzt werden, indem sie gezielt in deren Richtung geworfen werden. Allerdings brechen sie nach etwa drei Sekunden aus dem Griff aus, sodass du bereit sein solltest, sie erneut zu fangen. Eine sichere Möglichkeit, sie loszuwerden, ist das Werfen in Brunnen, Lava oder Säure, wo sie ohne Gefahr explodieren.
Sie haben zwei akustische Hinweise auf ihre Explosion: einen versteckten Timer von ungefähr zehn Sekunden und eine leise, letzte Warnung kurz vor der Detonation. Falls ein Kampf unausweichlich ist, reicht es, sie zweimal gegen den Boden oder eine Wand zu schlagen, bevor sie weggeschleudert werden. Dadurch explodieren sie in sicherer Entfernung und stellen keine Gefahr mehr dar.
Der Headman
Der Headman ist eine riesige, schwebende Kreatur, die durch die R.E.P.O. Korridore streift. Aufgrund seiner imposanten Erscheinung und der lauten, knirschenden Beißgeräusche ist er schwer zu übersehen. Zudem gibt er ein unheimliches, zugähnliches Geräusch von sich, das seine Anwesenheit ankündigt.
Es ist möglich, dem Headman komplett aus dem Weg zu gehen. Solange man nicht frontal auf sein Gesicht blickt oder ihn mit einer Taschenlampe anstrahlt, ignoriert er Spieler meist. Sollte er jedoch provoziert werden, stößt er einen Schrei aus, stürzt sich mit hoher Geschwindigkeit auf sein Ziel und versucht zu beißen. Jeder Biss verursacht 50 Schadenspunkte und kann durch den Rückstoß zusätzlichen Schaden zufügen.
Wird man verfolgt, ist die beste Strategie, schnell um eine Ecke zu laufen und sich zu verstecken. Der Headman verliert das Interesse relativ schnell. Sollte ein Kampf unvermeidlich sein, kann man seine Angriffsmuster ausnutzen. Nach einem Biss hat er eine lange Erholungsphase, in der er verwundbar ist. Seine eingeschränkte Reichweite macht Nahkampfwaffen wie Vorschlaghämmer besonders effektiv – solange man kontinuierlich zuschlägt, kann er nicht beißen. Alternativ sind Schusswaffen ebenfalls eine gute Wahl, da seine große Trefferfläche und niedrige Lebenspunkte ihn anfällig für Distanzangriffe machen.
Der Reaper
Der Reaper ist ein langsames, taubes und nicht besonders intelligentes Monster mit lauten, strohähnlichen Schritten. Es bewegt sich durch die Flure und kann Spieler mit seinen tödlichen Klingen in Sekunden töten. Da es keinerlei Geräusche wahrnimmt, ist es nicht durch Stimmen, Schritte oder Sprünge anlockbar. Allerdings kann es den Gravi-Beam erkennen, weshalb man in seiner Nähe keine Objekte aufnehmen sollte.
Seine Sehkraft ist schwach, und meist reicht es aus, sich geduckt zu halten, um nicht entdeckt zu werden. Sollte es einen jedoch sehen, setzt es zu einer Klingenattacke an und verfolgt sein Ziel. Dabei ist es nicht besonders schnell und hat eine schlechte Objektpermanenz, sodass das Abbiegen um eine Ecke oft ausreicht, um es abzuschütteln.
Im Kampf kann der Reaper unberechenbar werden. Seine wütenden Schwinger können Gegenstände aus den Händen schlagen, und obwohl es ein einfacher Gegner scheint, kann er massiven Schaden anrichten. Seine vorhersehbare Patrouille macht ihn allerdings zu einem guten Ziel für Fernkampfwaffen oder Betäubungspistolen.
Sich unter Möbeln wie Tischen oder Stühlen zu verstecken, funktioniert nicht. Der Reaper beugt sich einfach herunter und schlägt darunter durch. Daher sollte man vermeiden, ihn zu provozieren, ihn bei der Vorbeigehen nicht zu berühren oder in seinem Sichtfeld zu verschwinden. Die beste Strategie bleibt, still zu bleiben, sich unauffällig zu bewegen und nicht zu riskieren, dass er einen unter einem Versteck entdeckt.
Der Chef
Der Chef ist ein froschähnlicher Gegner, der sich langsam durch das Gebiet bewegt. Sobald er einen Spieler entdeckt, bleibt er stehen, zeigt ein unheimliches Grinsen und zieht seine Klingen. Nach einem kurzen Moment springt er auf sein Ziel zu und führt eine heftige Angriffskombination mit seinen Messern aus. Dieser Angriff verursacht hohen Schaden, ist aber nicht sofort tödlich.
Um dem Angriff zu entgehen, sollte man im richtigen Moment ausweichen. Zwischen dem Stillstehen und dem Sprung gibt es eine kurze Verzögerung, die genutzt werden kann, um den Angriff vorherzusehen und zu reagieren. Wenn der Sprungangriff fehlschlägt, fällt der Chef für einige Sekunden in einen hilflosen Zustand und kann sich nicht bewegen. Dies ist die beste Gelegenheit, entweder zu fliehen oder ihn anzugreifen. Da der Chef nicht von einem einzelnen Spieler geworfen werden kann, es sei denn, dieser hat Stärke-Upgrades, sollte man vorsichtig sein, wenn man sich für einen Nahkampf entscheidet.
Besiegt man den Chef, erhält man eine Belohnung zwischen 1.500 und 3.000 Dollar. Dies macht ihn zu einer lohnenden, aber gefährlichen Gegnerbegegnung. Aufmerksamkeit und schnelle Reflexe sind entscheidend, um nicht selbst Opfer seiner Klingen zu werden.
Der Mentalist
Der Mentalist ist ein schwebender Feind, der gezielt nach Spielern sucht und bei Sichtkontakt eine Anti-Schwerkraft-Aura aktiviert. Diese hebt alle Spieler und Gegenstände in der Umgebung für 10 Sekunden in die Luft, bevor sie alles mit tödlicher Wucht zu Boden schleudert. Falls du unter einem schweren Gegenstand oder Möbelstück landest, kann dies sofort zum Tod führen. Solltest du lediglich aus großer Höhe fallen, verlierst du etwa 40-50 HP durch Fallschaden.
Seine Wahrnehmung ist schlecht, sowohl in Bezug auf Sicht als auch Gehör. Das macht Verstecken zu einer der sichersten Strategien gegen ihn. Allerdings bewegt er sich mit mittlerer Geschwindigkeit und kann sich jederzeit teleportieren, was ihn schwer vorhersehbar macht. Es ist ratsam, stets damit zu rechnen, dass er hinter der nächsten Tür lauert.
Ein direkter Kampf gegen den Mentalisten ist möglich, da er nur wenig HP besitzt. Nahkampfwaffen sind besonders effektiv gegen ihn. Falls du jedoch in seine Schwerkraft-Aura gerätst, solltest du einen Teamkameraden bereithalten, der dich schnell wegzieht, bevor er dich auf den Boden schlägt. Vermeide es, ihm zu nahe zu kommen, da sein Angriff nicht nur dich, sondern auch deine Umgebung beeinflussen kann und somit unerwartete Gefahren entstehen.
Die beste Verteidigung ist es, sich unauffällig zu bewegen und Deckung zu nutzen, um nicht in sein Sichtfeld zu geraten. Falls du entdeckst wirst, bereite dich auf seine Teleportationsfähigkeiten vor und halte Abstand, um seine tödliche Fähigkeit zu umgehen.
Der Upscream
Der Upscream ist ein extrem gefährlicher Gegner, insbesondere für Einzelspieler. Er tritt meist in Gruppen von zwei oder drei auf und kann durch seine Angriffe schnell die Oberhand gewinnen. Sobald er einen Spieler entdeckt, packt er ihn, schreit und schleudert ihn zurück, was 10 Schaden verursacht und ihn für zwei Sekunden betäubt.
Ein einzelner Upscream stellt eher eine Störung dar, doch mehrere können einen Spieler in einer Dauerschleife festhalten, was unweigerlich zum Tod führt. Daher ist es ratsam, nicht allein gegen sie zu kämpfen. Ein gut koordiniertes Team kann die Bedrohung jedoch schnell ausschalten, auch wenn dabei meist etwas Schaden in Kauf genommen werden muss.
Die beste Waffe gegen den Upscream ist der Hammer, da seine geringe Größe einen Nahkampf vorteilhaft macht. Alternativ eignet sich eine Betäubungspistole, um ihn für einige Sekunden bewegungsunfähig zu machen. Dies eröffnet die Möglichkeit, ihn zu packen und wie einen Gnom in den Boden zu schlagen.
Falls mehrere Upscreams auftreten, ist Teamarbeit essenziell. Ohne gute Abstimmung besteht das Risiko, von ihnen kontinuierlich herumgeschleudert zu werden, bis die gesamte Gruppe ausgeschaltet ist.
Der Jäger
Der Jäger ist ein blinder, aber extrem aufmerksamer Gegner, der sich komplett auf sein Gehör verlässt. Er nimmt Schritte, Sprünge, Stimmen und geworfene Objekte wahr und feuert sofort seine Schrotflinte in Richtung der gehörten Geräusche ab. Ein Treffer aus kurzer Distanz kann mit Standard-Gesundheitswerten sofort tödlich sein.
Er folgt einer festen Patrouille und jagt nicht aktiv. Solange du dich ruhig verhältst, bleibst du unentdeckt. Falls du dich bewegen musst, wirf einen Gegenstand, um seine Aufmerksamkeit zu lenken. Hörst du sein Grunzen vor einem Schuss, kannst du versuchen auszuweichen. Alternativ kannst du auch einen Schuss provozieren und die zwei Sekunden seines Nachladens nutzen, um an ihm vorbeizukommen.
Der Jäger hat einige Schwächen: Er stolpert auf Treppen, kann durch Stuns kurzzeitig ausgeschaltet werden, und seine Schrotflinte trifft auch andere Gegner. Ihn direkt zu bekämpfen ist jedoch riskant, da er extrem widerstandsfähig ist, schnell reagiert und sogar Explosionen überleben kann. Falls du ihn ausschalten musst, eignen sich Granaten, Landminen oder das Herbeiführen eines Sturzes. Ansonsten ist Geduld die beste Strategie, um ihm aus dem Weg zu gehen.
Der Trudge
Der Trudge ist ein massiver, rot-schwarzer Gegner mit einem Totenschädel um den Hals und leuchtend gelben Augen. Er bewegt sich langsam und zufällig über die Karte, wobei seine schweren Schritte bereits aus der Ferne zu hören sind. Trotz seiner geringen Geschwindigkeit sollte man ihn keinesfalls unterschätzen, da er mit nur ein oder zwei Treffern tödlich sein kann. Falls ein Teammitglied stirbt, bleibt immerhin die Möglichkeit zur Wiederbelebung.
Wird ein Spieler entdeckt, setzt der Trudge eine Schockwelle ein, die alle in seinem Sichtfeld befindlichen Spieler zu ihm heranzieht. Diese Attacke richtet zwar wenig Schaden an, doch der darauf folgende Hieb mit seiner massiven Keule bedeutet den sicheren Tod. Der Lärm der schleifenden Waffe ist durch Wände hindurch hörbar, was hilft, seine Position einzuschätzen.
Obwohl er langsam ist, sollte man ihn nicht für dumm halten. Wenn er ahnt, dass sich jemand versteckt, kann er seine Tentakel einsetzen, um Spieler unter Möbeln hervorzuziehen. Der direkte Kampf gegen ihn ist möglich, aber aufgrund seiner hohen Lebenspunkte und seiner unausweichlichen Zieh-Attacke in engen Räumen nicht ratsam.
Landminen sind eine effektive Möglichkeit, den Trudge zu bekämpfen. Allerdings sollte man entweder genug Minen besitzen, um ihn vollständig auszuschalten, oder sie als Ablenkung einsetzen. In den meisten Fällen ist es jedoch klüger, zu fliehen, sich zu verstecken und zu warten, bis er vorbeigezogen ist. Wer das nicht tut, wird schnell zum nächsten Opfer.
Der Clown
Der Clown ist ein froschähnliches Monster, das sich langsam und mit schweren Schritten durch die Umgebung bewegt. Diese lauten Schritte können als Frühwarnsystem dienen, um sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Sobald der Clown einen Spieler entdeckt, feuert er einen horizontalen Laserstrahl aus seinem Kopf ab. Dieser Angriff verursacht 100 Schaden und kann sofort tödlich sein. Die Höhe des Strahls passt sich dabei an den Spieler an, sodass auch das Verstecken auf einer erhöhten Position nicht immer eine sichere Strategie ist.
Nach dem Abfeuern des Lasers ist der Clown für einige Sekunden betäubt, da die Waffe abkühlen muss. In dieser Zeit ist er besonders verwundbar. Sollte sein Laser jedoch auf Cooldown sein, greift er stattdessen mit einem Tritt an. Dieser Angriff verursacht 50 Schaden und kann den Spieler durch die Luft schleudern, was zu weiterem Fallschaden oder sogar dem Tod führen kann. Versteckte Spieler werden ebenfalls attackiert, wenn der Clown Verdacht schöpft.
Ein direkter Kampf gegen den Clown ist riskant, aber möglich. Eine Strategie besteht darin, seinen Laser von einer hohen Position aus zu provozieren, da er nicht springen kann. Sobald er danach betäubt ist, kann man angreifen. Das Ducken unter dem Laserstrahl kann ebenfalls funktionieren, erfordert aber perfektes Timing. Die sicherste Methode, um dem Angriff zu entgehen, ist das Verstecken hinter nicht zerstörbaren Objekten.
Ein weiteres wichtiges Detail ist, dass der Laser auch herumliegende Gegenstände zerstört. Es ist daher ratsam, gesammeltes Material nicht in der Nähe des Clowns zu lagern. Seine hohe Geschwindigkeit und die Möglichkeit eines sofortigen Todes machen ihn zu einer großen Bedrohung. Dennoch kann die kurze Abklingzeit nach einem Angriff genutzt werden, um entweder zu entkommen oder zurückzuschlagen.
The Cloak
The Cloak ist eine verhängnisvolle Bedrohung, die sich leise nähert und erst bemerkt wird, wenn es bereits zu spät ist. Dieses Wesen trägt eine weiße Maske und verfolgt den ersten Spieler, den es findet. Es greift nur an, wenn es direkt angesehen wird, doch genau darin liegt die Schwierigkeit: Man bemerkt es oft erst, wenn es bereits zu nah ist. Sobald es gereizt wird, beginnt es zu schreien und bewegt sich mit hoher Geschwindigkeit auf sein Ziel zu.
Das Monster ist äußerst schnell und verhält sich außergewöhnlich leise, sodass Spieler es erst im letzten Moment entdecken. Sein Angriff verursacht 50 Schaden, wenn der Spieler geduckt ist, und 100 Schaden, wenn er steht. Zudem kann es zusätzlichen Fallschaden verursachen, wenn es den Spieler zurückstößt. Das Ansehen seiner Maske löst einen Rage-Modus aus, in dem es noch aggressiver und schneller wird.
Sich zu verstecken ist nur bedingt effektiv, da The Cloak sich die letzte Position des Spielers merkt und aktiv nach ihm sucht. Es greift unter Tische, Betten und Schranktüren hindurch, um Spieler aus ihren Verstecken zu ziehen. Daher ist es ratsam, den direkten Blickkontakt zu vermeiden und sich von engen Räumen fernzuhalten. Falls es den Spieler nicht erwischt, verschwindet es nach einiger Zeit von selbst.
Ein direkter Kampf ist nicht zu empfehlen, da das Monster äußerst widerstandsfähig ist. Selbst eine Landmine kann es problemlos überleben. Die beste Strategie besteht darin, geduldig zu bleiben, sich aus seiner Sichtlinie zu halten und darauf zu warten, dass es sich zurückzieht. The Cloak macht jede Begegnung zu einem tödlichen Versteckspiel, bei dem Aufmerksamkeit und kluge Bewegungen entscheidend sind.
Das waren alle Monster, die während der Early-Access-Phase verfügbar sind. Ob und wie viele neue Monster in Zukunft noch erscheinen werden, ist derzeit ungewiss. Wir halten euch jedoch stets auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten gibt. Bis dahin wünschen wir euch viel Erfolg und spannende Jagdabenteuer!




















