Der Marvel’s Venom Entwicklungsstatus bleibt inoffiziell, erhält aber neue Nahrung: Laut dem Insider Nate the Hate arbeitet Insomniac Games weiterhin an einem eigenständigen Spiel mit dem Symbioten. Einen Termin für die Enthüllung könne er jedoch nicht nennen. Das ist keine Ankündigung von Sony oder Insomniac, sondern eine abermalige Insider-Aussage über ein Projekt, dessen Existenz bislang vor allem durch einen massiven Leak dokumentiert wurde.
Nate the Hate formulierte seinen jüngsten Kenntnisstand eindeutig, aber mit einer entscheidenden Lücke beim Zeitplan:
“Venom befindet sich nach meinem letzten Stand weiterhin aktiv in Entwicklung. Wann es angekündigt wird, weiß ich allerdings nicht.”
— Nate the Hate, Insider
Marvel’s Venom Entwicklungsstatus zwischen Leak und verschobenem Plan
Der Kern der Hinweise geht auf den Rhysida-Ransomware-Angriff vom Dezember 2023 zurück. Dabei gelangten rund 1,3 Millionen Dateien von Insomniac Games in Umlauf. In den geleakten Unterlagen fand sich eine detaillierte Roadmap: Venom sollte ursprünglich 2025 erscheinen, Marvel’s Wolverine 2026 folgen, Spider-Man 3 2028, ein neues Ratchet & Clank 2029 und ein X-Men-Spiel 2030. Weitere neue IP waren für die frühen und mittleren 2030er vorgesehen.
Nach diesen Dokumenten trug das Projekt den Titel Venom: Lethal Protector, angelehnt an die Comic-Reihe von 1993. Inhaltlich sollte es direkt an Marvel’s Spider-Man 2 anschließen und zu Spider-Man 3 hinführen. Das geplante Budget lag dem Leak zufolge bei 120 Millionen US-Dollar – deutlich unter den kolportierten 300 Millionen US-Dollar für Spider-Man 2. Die Größenordnung deutete auf ein kompakteres Spiel im Stil von Spider-Man: Miles Morales: acht bis zehn Stunden Kampagne, zwölf Hauptmissionen sowie optionale Basen, Verbrechen und Sammelobjekte.
MP1st berichtete im vergangenen Jahr ebenfalls, dass das Venom-Projekt weiterentwickelt werde, und nannte Eddie Brock statt Harry Osborn als Symbionten-Wirt. Auch das Design solle stärker an die Comic-Version heranrücken. Zwischenzeitlich hatte Nadji Jeter, der Miles Morales spricht, nach dem frühen Tod von Venom-Sprecher Tony Todd eine Einstellung des Projekts angedeutet. Bloomberg-Reporter Jason Schreier widersprach dem jedoch zeitnah.
Der Marvel’s Venom Entwicklungsstatus wirkt damit plausibel, während der ursprüngliche Ablauf offenkundig nicht mehr gilt: Wolverine steht vor dem Start, Venom hätte laut Leak längst veröffentlicht sein sollen. Als möglicher Zeitraum wird Herbst 2027 diskutiert, wobei Naughty Dogs Intergalactic: The Heretic Prophet denselben Sony-Slot beanspruchen könnte. Zwei mittelgroße und große First-Party-Spiele in einem Herbst wären möglich – doch solange Insomniac schweigt, bleibt selbst der Titel Venom: Lethal Protector eher Aktenfund als Verpackungsaufdruck.
























