Die Gamescom 2025 steht vor der Tür: Vom 20. bis 24. August verwandelt sich Köln wieder in den Mittelpunkt der Gaming-Welt. Hunderttausende Besucher werden erwartet, wenn die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele ihre Tore öffnet. Bereits am Abend des 19. August stimmt Geoff Keighley mit der Opening Night Live auf das Event ein – inklusive zahlreicher Weltpremieren und frischer Trailer. Besonders im Fokus: die offizielle Enthüllung von „Call of Duty: Black Ops 7“.
Während viele Publisher ihre Teilnahme längst bestätigt haben, herrschte bei PlayStation-Fans lange Unklarheit: Wird Sony in diesem Jahr wieder als Aussteller vertreten sein? Seit 2019 bleibt das japanische Unternehmen der Gamescom konsequent fern – und auch 2025 wird sich daran nichts ändern.
In einer offiziellen Stellungnahme gegenüber GamesWirtschaft erklärte Sony Interactive Entertainment, dass man keine Pläne habe, als Aussteller auf der Gamescom 2025 aufzutreten. Ein konkreter Grund für die erneute Absage wurde nicht genannt. In dem Statement heißt es lediglich:
“Sony Interactive Entertainment (SIE) hat derzeit keine Pläne, als Aussteller auf der Gamescom 2025 vertreten zu sein. Wir freuen uns jedoch auf spannende Inhalte und Veröffentlichungen, die im Verlauf des Jahres erscheinen werden.”
Damit bleibt der PlayStation-Hersteller auch im sechsten Jahr in Folge der Messe fern – zum Unmut vieler Fans, die auf neue Eindrücke zu kommenden PlayStation 5 Spielen gehofft hatten.
Dafür gibt es von anderer Seite positive Signale: Nintendo feiert 2025 sein Comeback auf der Gamescom, nachdem der Konzern im Vorjahr pausierte. Auch Microsoft und Bethesda haben ihre Präsenz bestätigt und dürften zahlreiche Neuigkeiten rund um Xbox und PC-Titel im Gepäck haben.
Ein Blick zurück zeigt, wie besonders eine vollständige Dreierkonstellation wäre: Zuletzt im Jahr 2019 waren Sony, Nintendo und Microsoft gemeinsam mit eigenen Ständen auf der Gamescom vertreten. Seitdem hat sich die Messelandschaft verändert – und auch 2025 wird die Gamescom ohne einen großen Namen auskommen müssen.


